Das Kirchenspiel

Das Kirchenspiel

Verantwortlich für die Durchführung
Pfr. Simon Jenny mit Team
Er startete 1996 mit dem anspruchsvollen «Requiem für Bonhoeffer».
Zuletzt wurde das Stück am 31. März 2017 in der Französischen Kirche Bern und am 1. und 2. April 2017 in der Ref. Kirche Herzogenbuchsee aufgeführt. (Programmheft dazu unter “Weitere Infos”.

Nächste Aufführungen
Petrus, der Brückenbauer ref. Kirche Worb

16. Nov. 2018, 19.30
17. Nov. 2018, 19.30
18. Nov. 2018, 17.00 Uhr
Am 3. Mai 2018 findet dazu ein Infoabend im ref. Kirchgemeindehaus Worb statt.
(mehr dazu unter “Weitere Infos”)

Charakter
Spiel mit Theater, Tanz, Chor
Mit dem Kirchenspiel wird die Theologie dialogisch vermittelt. Mit Musik und Chor. Mit Tanz. Alles ist Bestandteil einer Dramaturgie. Wichtig beim Kirchenspiel: Guter Einsatz des Lichts. Und Beachtung der Ästhetik!

Besonderheiten
Wer ein Kirchenspiel durchführt, ist auf andere angewiesen.

  • Das Kirchenspiel ist Ressourcen-orientiert. Es braucht dazu nicht unbedingt den Pfarrer, aber er ist auf andere angewiesen. Er braucht nebst den Laien Fachleute für Choreographie, Theaterpädagogik und Chorleitung.
  • Das Kirchenspiel ist in erster Linie für die Mitwirkenden gedacht und erst in zweiter Linie für die Zuschauer.
  • Es kann zu Auseinandersetzungen unter den Mitwirkenden kommen, weil sich alle stark mit dem Stück identifizieren. Doch die Konflikte fördern Werte hervor, die man dann ins Spiel bringen kann.
  • Der Raum und seine Atmosphäre werden bewusst eingesetzt. In der Kirche Huttwil wurden die Bänke aus dem Kirchenraum entfernt, um neue Gestaltungsmöglichkeiten zu bekommen.
  • Das Spiel produziert Bilder, welche die Botschaften weiter tragen, auch durch die Medien.
  • Bereits das Einüben muss ein lustvolles Erlebnis sein.
  • Auch nicht kirchlich engagierte Mitwirkende werden berührt. Oft werden die Akteure selbst vom Inhalt persönlich betroffen (“positives überrumpeln”).

Feedbacks
Das Kirchenspiel bringt die Menschen zusammen, auch Menschen aus verschiedenen Kirchgemeinden. Man schliesst Freundschaften und besucht sich gegenseitig. Es fördert nicht den Gottesdienst-Besuch. Aber man findet mehr Leute, die bereit sind, im Gottesdienst mitzuhelfen. Die Hemmschwellen sinken, zum Pfarrer zu gehen oder sich in der Kirchgemeinde einzusetzen.

Grund für Wiederholung
Mit dem Kirchenspiel gestalten die Mitwirkenden einen Gottesdienst, in den sie selbst hingehen würden. Es zwingt sie, etwas miteinander zu gestalten, gerade auch, wenn man Konflikte miteinander hat. Laien werden befähigt, etwas zu tun, das sie sonst nie tun würden (zum Beispiel das Abendmahl austeilen).

Weitere Infos

Für weitere Fragen
Pfr. Simon Jenny, Fiechtenstrasse 7A, 4950 Huttwil
Telefon 062 962 08 54; 079 207 52 19

Erfasst am 22.7.2005
Kategorie(n): Feiern für spirituelle Interessengruppen