Lieder zu Sendung und Segen

Das Schlusslied signalisiert das nahende Ende des Gottesdienstes. Gleichzeitig rhythmisiert es den Übergang in den Alltag. Es liegt nahe, hier beschwingte, bewegte Lieder zu wählen (A. Marti, 110), die die Bewegung des Aufbrechens aufnehmen. Inhaltlich kann das Schlusslied unterschiedliche Akzente setzen, sei es mit der Bitte um Frieden (RG 332–337) oder mit der Bitte um Gottes Bewahrung und Schutz (342, 346). Es kann auch der Sendungsaspekt betont (347) oder explizit um den Segen gebeten werden (343, 344, 349 etc.), bzw. dieser einander zugesprochen werden (RUpl 110).

Literatur

Allgemein zur Liedwahl im Gottesdienst:
Andreas Marti, Lieder wählen, in: ders., Wie klingt reformiert? Arbeiten zu Liturgie und Musik (hrsg. von David Plüss, Katrin Kusmierz und Kirsten Jäger), Zürich 2014.
Auch in: Musik und Gottesdienst 63/2009, zur “Sendung”: 118f. www.rkv.ch,
dazu die Übersicht Kriterien für den Gemeindegesang (A. Marti).