Advent

Die Adventszeit beginnt mit dem ersten Adventssonntag und endet mit den Feiern an Heiligabend, dem 24. Dezember. Sie ist eine Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Das durchgängige Motiv der Adventszeit ist die Erwartung der Ankunft des Messias, des wahren Königs, der Gerechtigkeit und Frieden herstellt. Daher werden vorwiegend Verheissungstexte aus den Prophetenbüchern des Alten Testaments und aus dem Neuen Testament vor allem das Magnifikat (Lk 1,46–55) gelesen.

Zur freudigen Erwartung des gerechten Königs gehört auch die Besinnung auf die Dunkelheit und die Ungerechtigkeit in der Welt und im Leben der Gläubigen.


Aus aktuellem Anlass
Angebote diverser Gottesdienst-Stellen für die Advents- und Weihnachtszeit, bes. in Pandemie-Zeiten, finden Sie bei “Aktuelles” > Liturgien.

Literatur

Matthias Käser-Braun, Der adventliche Vorbehalt. Oder: Warum die Adventszeit uns (polyphon) beten lehrt, in: Matthias Zeindler, David Plüss (Hg.), “In deiner Hand meine Zeiten …” Das Kirchenjahr – reformierte Perspektiven, ökumenische Akzente, Zürich 2018, 33–56.